100 Prozent Memmingen

Anträge 2017

Antrag auf Überplanung Endausbau Römerstraße

Memmingen, 03.05.2017

Antrag gemäß §23 der Geschäftsordnung

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

wie der Tagesordnung für den zweiten Senat zu entnehmen ist, soll der Endausbau der Römerstraße thematisiert und beschlossen werden. Ebenfalls ist der Vorlage zu entnehmen, dass die Anwohner mit den derzeitigen Planungen in keinster Weise einverstanden sind. Ich habe die Ausbaupläne vor Ort angesehen und kann die Bedenken der Anwohner in allen deren Punkten bestätigen.

Derzeit ist geplant einen beidseitigen Gehweg zu realisieren. Dieser wird ohne Zusammenhang irgendwo beginnen und ebenso Grundlos enden. Die Sinnhaftigkeit dieses Gehwegs ist daher zu hinterfragen.

Des Weiteren ist festzustellen, dass anstatt der derzeitig über 20 Parkplätzen in Zukunft nur noch knapp zehn erhalten werden. Die Realität in diesem Wohngebiet sieht jedoch so aus, dass selbst die 20 bisherigen Parkplätze - insbesondere an Wochenenden - nicht ausreichend sind. Die Folge von den derzeitigen Umbauplänen wird sein, dass ein massiver Parkdruck aufgebaut wird.

Die Grüninseln werden nach derzeitiger Planungen vor den privaten Gärten realisiert werden. Auch hier stellt sich die Frage nach Sinnhaftigkeit,  einen grünen Punkt vor Hecken, Sträuchern und Gärten zu planen. Mehr Grün als Grün geht bekanntlich nicht.

Ich beantrage daher, dass sich das Stadtplanungsamt zusammen mit dem Tiefbauamt nochmals auf die Anregungen der Anwohner eingeht und eine Umplanung vornimmt.

Derzeit wurde auf keine Anregung der Anwohner auch nur im Ansatz eingegangen. Diese werden jedoch zum Großteil diese Maßnahme finanzieren. Eine echte Bürgerbeteiligung ist daher nicht nur wünschenswert, sondern die Pflicht der Stadtverwaltung und des Stadtrates.

Ich bitte daher im Sinne der Bürgerbeteiligung die überarbeiteten Planungen mit mindestens 20 Parkplätzen, den Entfall der Grüninseln sowie des neu geplanten westlichen Gehweges dem Stadtrat zu einem späteren Zeitpunkt vorzustellen und den Beschluss somit zu vertagen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Mirtsch